Über mich
Ich liebe es, meine Gefühle in Worte zu fassen und diese auf verschiedene Weise zum Ausdruck zu bringen.
Dichten
Mit dem Dichten habe ich bereits vor einigen Jahren angefangen.
Lange Zeit haben sich meine gereimten Texte nur um Geburtstage gedreht.
Erst etwas später habe ich mich auch an andere Themen gewagt.
Geschichten schreiben
Wenn ich einmal nicht auf der Suche nach dem perfekt passenden Reim bin, so schwelge ich liebend gerne in meiner Fantasie, um mir Inspiration für neue Geschichten zu holen.
Seit ich Schreiben kann, erfinde ich gerne neue Texte. Während diese anfangs noch ziemlich kurz ausgefallen sind, so haben in der Zwischenzeit einige von ihnen doch einen beachtlichen Umfang erreicht.
Ab und zu reiche ich meine Kurzgeschichten bei einem Schreibwettbewerb ein, bei dem ich bereits einmal das Rennen machen durfte.
Ansonsten gebe ich sie meiner Familie und Bekannten zum Lesen, lege sie in meiner Sammlung ab und werde sie nun auch mit Ihnen teilen.
Mein längstes Schreibprojekt, ein Roman mit dem Titel "Zero Food", habe ich ihm Rahmen meiner Maturitätsarbeit geschrieben. Auf das Endprodukt bin ich extrem stolz. Auch bei meinen LeserInnen hat die Geschichte grossen Anklang gefunden.
Mein Zeugnis: Befreit aus den Fängen der Magersucht, dank Jesus
Die Geschichte von Namila (Buch: Zero Food) ist in vielen Hinsichten auch meine persönliche Geschichte.
Auch ich habe gut drei Jahre lang an Anorexia Nervosa gelitten. Während dieser Zeit war mein Blick auf mich selbst und mein Verhalten wie vernebelt. Wie Namila konnte auch ich lange nicht erkennen, wie ich geradewegs auf den Tod zumarschiert bin. Jegliche Hilfe meiner Eltern und Therapeuten hat kaum etwas gebracht.
Erst als ich mit deutlichem Untergewicht ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist plötzlich Licht in die mich umgebende Dunkelheit gekommen.
Ich weiss noch genau, wie ich ganz alleine an einem kleinen, braunen Holztisch in meinem Krankenhauszimmer sass und gegen die aufsteigende Einsamkeit ankämpfte. Meine Tante hatte mir ein leeres Tagebuch geschenkt, welches offen und noch unbeschrieben vor mir lag.
Während ich nachdachte, wofür dieses Buch überhaupt gut sein sollte, stellte ich auf meinem Handy Worship Musik ein. Ich weiss nicht mehr genau, bei welchem Lied es war, aber auf jeden Fall spürte ich auf einmal klar und deutlich die Gegenwart Gottes. Er war da. Ich war nicht allein. Auch wenn meine Familie nach Hause gehen musste, Gott blieb da. Und als ich das spürte und mir Seines Daseins bewusst wurde, konnte ich auf einen Schlag erkennen, in welche dunklen Umstände ich gerutscht war. Und dann fasste ich den alles verändernden Entschluss: Ich will hier raus! Das ist nicht mein Leben!
Im selben Augenblick begann ich zu schreiben. Mein Bleistift flog nur so übers Papier. Und während ich immer mehr erkennen durfte, was passiert war, und durchs Schreiben alles Stück für Stück Jesus abgeben konnte, spürte ich, wie in Seinem Licht immer mehr von dieser Schwere abfiel.
Mit der erneuten Überarbeitung von Zero Food im Oktober 2025 habe ich mich dazu entschlossen, dieses persönliche Zeugnis ebenfalls mit Ihnen zu teilen. Ebenso die Worte, mit welchen ich am 20. Oktober 2015 die ersten Seiten meines Tagebuchs gefüllt habe:
Ich bin dran gewesen, mein ganzes Leben [zu zerstören].
[Ich] habe so viel [Unsinn] gemacht und mich von dieser Magersucht leiten lassen. Doch Gott hat mich auch in dieser Zeit nicht aus seinen Augen gelassen. Immer wieder haben meine Eltern und Verwandten mit mir darüber geredet. Doch ich habe mich ihren Worten gegenüber verschlossen.
[Erst jetzt] im Spital wird mir klar, dass sie recht gehabt haben. Wenn ich darüber nachdenke, denke ich, dass es vielleicht Gott gewesen ist, der mich mit den Worten meiner Eltern warnen und beschützen wollte. Damals konnte oder wollte ich das aber gar nicht realisieren. Aber nun bin ich schon fünf Tage im Spital und es geht mir seelisch super gut!
Ich weiss gar nicht, wie ich Gott für all das Danke sagen kann. Ich habe so viele Warnungen von ihm ignoriert und trotzdem hat er mich nicht fallen gelassen. Er ist sogar noch stärker da. Ich darf seine kostbare Nähe spüren, und zwar den ganzen Tag. Er vergibt mir alles, was ich falsch gemacht habe. Er hilft mir, wieder gesund werden zu können. [Er] schenkt mir nette Pflegerinnen, leckeres Essen und lässt meinen Verstand immer mehr zurückkehren. Er stützt mich und gibt mir Kraft, wenn „die Stimme“ (gemeint: die Anorexie) wieder sprechen will. Ich bin so unendlich froh darüber, mein Leben in seine Hände legen zu dürfen. Gott meint es nur gut mit mir, auch wenn ich meinen Körper so gequält habe. In dieser Zeit, als ich ganz kalte Hände hatte und gebetet habe, ist mir ganz warm geworden. Ich glaube nicht, dass dies Zufall war. Ich glaube daran, dass Gott mich in diesem Moment mit seiner Wärme aufgewärmt hat.
Gott ist wie ein Feuer. Sein Licht zeigt dir den Weg,
an jedem Ort und zu jeder Zeit.
Seine Flamme lodert kräftig [in dir]
und spendet dir Wärme, wann immer du frierst.
Von diesem Moment an ging es rasant aufwärts. Manchmal konnten es selbst die Ärzte und Betreuer kaum glauben. Während sich einige fragten, ob ich einfach allen beweisen möchte, dass ich willensstark bin und deshalb so schnell Fortschritte gemacht habe, weiss ich heute, dass dem bei Weitem nicht so war. Dass ich derart rasch meiner gesunden Zukunft entgegenlaufen konnte, hatte ich alleine Gott zu ver-
danken.
Die Begegnung mit Ihm in diesem Spitalzimmer hatte alles verändert. Ich hatte persönlich erleben dürfen, was es heisst, wenn Gott in Seinem Wort verspricht: „Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade, wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir“ (2. Korinther 12:9, HFA). Ebenso durfte ich die persönliche Bedeutung Seiner Zusage „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21:5, HFA) in meinem Leben erfahren.
Innert einem Jahr war ich komplett gesund und hatte seitdem nie mehr mit diesen zerstörerischen „Magersucht-Gedanken“ zu kämpfen. Ein Wunder!
Mit diesem Zeugnis möchte ich Sie ermutigen. Wenn Sie in Ihrem Leben auch einen Bereich haben, in dem Sie sich wertlos oder gefangen fühlen, so denken Sie nicht, dass dies so bleiben wird und muss. Auch für Ihr Leben hat Gott grossartige Pläne. Er ist ein Gott, der Sie sieht (1. Mose 16:13, HFA). Wagen Sie den Schritt und bitten Sie Ihn um Hilfe. Er wird Ihnen antworten (5. Mose 4:29, HFA).